Präsentationsmodell für das Centre Albert Anker

3. Februar 2020

Dieses filigrane Holzmodell im Massstab 1:33 durften wir für den neu geplante Kunstpavillon des Centre Albert Anker bauen. Unser Auftraggeber, Architekt Marcel Hegg, suchte nach einer Lösung, welche die Materialisierung des geplanten Neubaus vermittelt.

Foto: Stiftung Albert Anker-Haus Ins / Alexander Jaquemet

Eine Holz100 Konstruktion für den Kernbau mit einem umlaufenden Laubengang steht auf einem Untergeschoss aus Beton.

Wie im Original, wurde auch beim Modell eine Schalung erstellt und mit Beton zur Modellbasis gegossen. Um dem glatt gegossenen Boden, eine umlaufende raue Oberfläche zu verpassen, setzten wir ein Sandstrahlgerät ein.

Die abgestuften Wandelemente wechseln ihre Laufrichtung und sind mit einem feinen Lochraster überzogen. Dieser stellt die charakteristische Dübelkonstruktion der Bauelemente dar.

Aufwändig gefräste feine Lamellenraster durchdringen die schrägen Holzpfeiler der umlaufenden Fassade. Die Laubengänge führen Besucher wie auch das Betriebspersonal zu den Eingängen des Schaulagers.

Acrylglasfenster mit aufgesetzten Holzprofilen bilden die Vorräume. Den Innenraum in dunkel eingefärbtem Holz mit den stirnseitigen Vitrinenschränke sind durch ein demontierbares Flachdach einsehbar. Kleine Holztische ergänzen das Innenleben.

Eine Darstellung in echtem Material wie bei diesem Architekturmodell, zeigt subtil, wie unterschiedlich die Ausstrahlung gegenüber einer synthetischen Visualisierung wirkt.



Medienberichte über das Centre Albert Anker

https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/centre-albert-anker-ein-museum-das-keines-sein-will

https://www.nau.ch/news/schweiz/albert-anker-haus-soll-kunstpavillon-erhalten-65654606

https://www.blick.ch/people-tv/kunst-albert-anker-haus-soll-kunstpavillon-erhalten-id15726628.html

Kostenpflichtig: https://www.bielertagblatt.ch/2022-soll-das-centre-albert-anker-eroeffnen